Duolingo im Test – Meine Erfahrung und Bewertung nach 100 Tagen Duolingo

Ich habe von November 2020 bis Februar 2021 jeden Morgen mehrere Spanisch und Russisch Lektionen mit der Sprachen-App Duolingo absolviert. 

Ende Februar war es dann soweit: Ich konnte meinen ersten durchgehenden 100-Tage-Streak feiern. Ein Meilenstein! Aber konnte ich in der Zeit wirklich Fortschritte in den beiden Sprachen erzielen?

Diese Aktion war Teil meines Versuchs, die mühsame Zeit des zweiten Covid-Lockdowns durch gesunde Gewohnheiten etwas produktiver zu gestalten. Im folgenden Beitrag lernst du, welche Erfahrungen ich mit Duolingo gemacht habe, wie gut sich Duolingo zum Sprachenlernen eignet und wo ich starkes Verbesserungspotential für diese Lern-App sehe.

Was ist Duolingo?

Duolingo ist eine Freemium Sprach-App zum Lernen von Sprachen. Die App befindet sich seit 2012 am Markt und konnte bis heute mehr als 300 Millionen User erreichen. Dadurch zählt Duolingo zu einer der beliebtesten Apps in den Sparten Bildung & Lernen.

Wie funktioniert Duolingo?

Zum Starten von Duolingo benötigst du ein kostenloses Profil. Sobald du das erstellt hast, musst du nur noch eine Sprache auswählen (Wenn du stark motiviert bist, kannst du selbstverständlich auch mehrere gleichzeitig mit der App lernen).

Der Hauptkern von Duolingo besteht aus thematisch geordneten Lektionen: In der Regel musst du 3 bis 4 Lektionen absolvieren, bis du ein Thema abschließen kannst.

Für jedes Thema gibt es außerdem mehrere Levels, für das Weiterkommen reicht es aber aus, bloß Level 1 zu absolvieren.

Sobald du das erste Level erfolgreich durchgearbeitet hast, werden weitere Themen mit Lektionen freigeschalten. Außerdem bekommst du für jede absolvierte Lektion XP-Punkte (eXPerience, englisches Wort für „Erfahrung“). So kannst du dich spielerisch immer weiter in die Sprache vertiefen. 

Dadurch ist Duolingo ein tolles Beispiel für spielerisches Lernen: Dank der Gamification fühlt sich das Lernen selten an wie tatsächliches Lernen. Dadurch ist auch die Überwindung, die App zu benutzen, sehr gering. 

Doch bleibt am Ende des Tages genug vom Stoff übrig, um eine Fremdsprache auch tatsächlich zu beherrschen?

Was macht Duolingo wirklich gut?

Duolingo ist wirklich gut darin, moderne psychologische Erkenntnisse auszunutzen, um die User aktiv und motiviert zu halten.

Wie schon erwähnt, sammelst du während des Lernens XP. Deine Ausbeute wird dabei ständig mit anderen Nutzern verglichen. Jede Woche trittst du gegen 29 andere User in einer Liga an. Wenn du zu den Top 10 gehörst, darfst du in die nächsthöhere Liga aufsteigen, während die schwächsten 10 User in die nächstniedrigere Liga absteigen. Insgesamt gibt es diese 10 Ligen:

  • Bronze,
  • Silber,
  • Gold,
  • Saphir,
  • Rubin,
  • Smaragd, 
  • Amethyst, 
  • Perle, 
  • Obsidian,
  • Diamant

Ich war selbst überrascht, wie sehr mich das Ligensystem motiviert hat, mehr zu machen als nötig, um aufzusteigen, oder zumindest nicht wieder abzusteigen. Nach 2-3 Wochen hatte ich das Prinzip verstanden und ab diesem Zeitpunkt wollte mein Ego unbedingt in die höchste Liga aufsteigen, was ich nach mehr als 100 Tagen dann schließlich auch schaffte.

Zusätzlich werden die User durch die Streak-Funktion angespornt. 

Mit Streak bezeichnen wir eine ununterbrochene Abfolge von Handlungen. Wenn du beispielsweise Duolingo für 10 Tage täglich verwendest, hättest du einen 10-Tages-Streak aufgebaut. Streaks helfen dir dabei, eine Gewohnheit aufzubauen, wodurch auch leichter in den Lern-Flow (Wu-Wei) kommst.

Im Hauptmenü der App siehst du ständig, wie viele Tage am Stück du die App verwendet hast. Auch wirst du von Duolingo dazu motiviert, den Streak immer weiter auszubauen und wenn du einmal einen Tag auf deine Lektionen vergisst, kannst du einen sogenannten Streak-Freeze verwenden, um deine gesammelten Tage nicht zu verlieren.

In meinen ersten 100 Tagen auf Duolingo musste ich den Streak-Freeze 2x benutzen. Anfangs dachte ich, dass dieser Joker schwachsinnig ist: Weil ein gebrochener Streak ist nunmal ein gebrochener Streak, mit Streak-Freeze oder ohne. 

Dennoch verstehe ich die Motivation dahinter: Duolingo hat erkannt, dass das Aufrechterhalten eines Streaks sehr wichtig ist. Denn ab einer gewissen Länge wird es zur Ego-Sache, einen Streak immer weiter auszubauen. Dummerweise kommt früher oder später immer der Alltag dazwischen, sodass fast jeder einmal einen Tag auf die App vergisst. Der Streak-Freeze sorgt dafür, dass die Leute (zumindest in der App) ihren Streak nicht verlieren, somit motiviert bleiben und die App weiterhin benutzen. 

Mit einem Streak-Freeze betrügst du dich zwar irgendwie selbst (weil du den Streak ja trotzdem gebrochen hast), aber am Ende des Tages glauben die meisten Leute dieser Lüge und bleiben motiviert.

Das ist meiner Ansicht nach auch das Negative an Streaks: Sie können dich zwar stark dazu motivieren dranzubleiben, solange der Streak ungebrochen bleibt, du verlierst jedoch rasch die Motivation, wenn dein Streak unterbrochen wird. 

Welche Funktionen hat Duolingo?

Inzwischen hat Duolingo die App ausgebaut, so kannst du jetzt Storys und Podcasts anhören, Events besuchen und Vokabeln trainieren. Früher gab es nur die schon genannten Lektionen, diese bilden auch noch immer den Hauptbestandteil von Duolingo. Im Rahmen einer Lektion musst du: 

  • Vokabeln auswählen 
  • Sätze zusammenfügen 
  • und vorgesprochene Sätze verstehen 

In jeder Lektion werden dir 20 Fragen gestellt. Du lernst so hauptsächlich:

  • hören
  • verstehen
  • und lesen

Es gibt auch Sprechübungen, aber scheinbar funktioniert die Spracherkennung noch nicht sehr gut. Ich habe diese Übungen deswegen immer übersprungen.

Bekannt ist Duolingo auch für seine absurden Sätze in den Lektionen. Hier ist eine kleine Auswahl, die im Duolingo-Forum gepostet wurden:

  • “What is opera? Is it when fat people sing?”
  • “Is this chicken harmless?”
  • “Wollen Sie meine Giraffe kaufen?”
  • “Mis caballos coleccionan dientes (meine Pferde sammeln Zähne)”
  • “Los gatos beben cualquier cosa – desde leche a cerveza (Katzen trinken alles – von Milch bis Bier)”
  • “You are drinking my cat’s milk and you are eating my dog’s food”

Die Idee dahinter ist, dass sich das Gehirn an “Blödsinn” besser erinnern kann als an trockene und langweilige Dinge (siehe auch Feynman-Methode). Nachdem ich mich in der Vergangenheit intensiv mit Mnemotechniken beschäftigt habe, kann ich mir gut vorstellen, dass das auch wirklich funktioniert.

Eine sehr populäre neue Funktion der App sind die Duolingo Storys: Das sind manchmal etwas blöde Geschichten, aber dadurch ist das ganze oft auch wieder lustig. Zum Verständnis der gesprochenen Sprache tragen sie viel bei, doch leider sind die Stories nur in wenigen der angebotenen Sprachen vorhanden. Das wird sich hoffentlich in der nächsten Zeit ändern.

Duolingo Podcast

Der Duolingo Podcast ist ebenfalls ein neues Feature der App. Das Anschauen und Anhören von Filmen, Videos, Podcasts  oder Musik in der Sprache, die du lernen willst, ist bekanntermaßen eine der besten Dinge, die du tun kannst, um ein besseres Hörverständnis aufzubauen. Duolingo bietet deshalb nun einen eigenen Podcast mit leicht verständlichen und interessanten Storys an. 

Derzeit sind die Podcast auf Spanisch, Französisch und Englisch erhältlich, aber so wie ich Duolingo einschätze, wird das Sprachangebot für diesen Dienst in nächster Zeit sicher noch stark ansteigen. 

Leider vergibt Duolingo für das Hören des Podcasts keine XP, weshalb viele User dieses Feature vermutlich noch nie ausprobiert haben. Ich denke, dass spezielle Hörverständnisübung über die Thema des Podcasts eine gute Idee wäre.

Duolingo Events

Du könntest auch Duolingo-Events besuchen, um Leute zu treffen, die dieselbe Sprache lernen. Im Moment werden diese Events (Covid-bedingt) jedoch nur online abgehalten.

Wörterbuch / Wörter

Die Möglichkeit für Spaced Repetition wurde von Duolingo kürzlich wieder eingestampft. Im Moment kannst du nur das Wörterbuch benutzen und nachschauen, welche Wörter und Sätze du schon gelernt hast. Um die Vokabeln wirklich ernsthaft zu wiederholen, müsstest du sie auf einen echten Vokabeltrainer oder auf ein Spaced-Repetition-Programm wie Anki verschieben, was leider etwas mühsam ist.

Welche Sprachen kannst du auf Duolingo lernen?

Diese Duolingo-Kurse sind auf Englisch verfügbar:

  • Arabisch
  • Chinesisch
  • Dänisch
  • Deutsch
  • Esperanto
  • Französisch
  • Neu-Griechisch
  • Hawaiianisch
  • Modernes Hebräisch
  • Hindi
  • Indonesisch
  • Irisch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Klingonisch (in Beta)
  • Koreanisch
  • Latein
  • Navajo
  • Niederländisch
  • Norwegisch (Bokmål)
  • Polnisch
  • Brasilianisches Portugiesisch
  • Rumänisch
  • Russisch
  • Schottisch-Gälisch
  • Schwedisch
  • Spanisch (Amerika)
  • Swahili
  • Tschechisch
  • Türkisch
  • Ukrainisch
  • Ungarisch
  • Valyrisch
  • Vietnamesisch
  • Walisisch

Außerdem bietet Duolingo die folgenden Kurse auf Deutsch an:

  • Englisch (AE)
  • Französisch
  • Spanisch (Amerika)

Viele weitere Kurse sind in Arbeit. Die Entwickler sind sehr bemüht, die verfügbaren Sprachen schnell auszubauen. Angeblich ist die Kursqualität bei so manchen “Nischensprachen” nicht sehr hoch Da ich noch keine solche Sprache über Duolingo gelernt habe, kann ich das jedoch nicht beurteilen.

Konnte ich mich in den Sprachen verbessern? Meine Geschichte mit Duolingo

So viel zur Funktionsweise und dem Funktionsumfang der App. Doch wie ist es mir während meiner Challenge ergangen? In Spanisch hatte ich schon Vorwissen, in Russisch konnte ich nur das Alphabet und ein paar Phrasen. War ich also innerhalb von 100 Tagen in der Lage, meine Fähigkeiten in Spanisch und die Basics der russischen Sprache auszubauen?

Meine Spanisch-Kenntnisse profitierten durchaus von dieser Routine: Sowohl mein Wortschatz als auch mein Hörverständnis und auch mein Grammatikwissen sind heute sicher deutlich besser als vor 100 Tagen. Hauptsächlich, weil ich mich täglich mit der Sprache beschäftigt habe und viele Dinge wieder in Erinnerung rufen konnte.

Aber wäre eine andere Lernstrategie effizienter gewesen? Sicherlich! Wenn ich statt durchschnittlich 1 Stunde pro Woche mit Duolingo eine Stunde mit einer Lehrkraft auf iTalki verbracht hätte, wäre mein Fortschritt vermutlich noch größer gewesen. 

Einerseits weil eine Lehrkraft gezielt auf meine Schwächen eingehen kann, andererseits weil bei einem Gespräch mit einem Muttersprachler immer mehr Brocken einer Sprache hängenbleiben.

In Russisch hatte ich nicht das Gefühl, große Fortschritt zu machen, wobei ich nun sicherlich die Basics verstehe, trotzdem sind viele relevante Bereiche der Grammatik noch immer unklar (was nach nur 100 Tagen aber vermutlich nicht außergewöhnlich ist). Ich kann zwar nun ein paar Brocken aus Gesprächen heraushören oder einfache Fragen stellen, aber sicherlich kein einfaches Gespräch führen. Sollte ich mich entscheiden, mit Russisch weiterzumachen, würde ich deshalb definitiv einmal pro Woche einen Lehrer auf iTalki buchen.

Bin ich deshalb der Meinung, dass Duolingo schlecht ist? Keinesfalls! Ich denke vielmehr, dass du die App nicht als einziges Hilfsmittel beim Sprachenlernen ansehen darfst. Sie ist in der derzeitigen Version bestenfalls eine Ergänzung und tut vor allem eine Sache sehr gut: Sie hält dich motiviert und sorgt dafür, dass du dran bleibst. Und das ist letztlich die wichtigste Sache beim Lernen! Klarerweise musst du jedoch mehr tun, als nur Duolingo Lektionen zu absolvieren, um wirklich große Fortschritte zu machen. 

Duolingo ist Lernen in der Komfortzone, um Fortschritte zu erzielen, musst du aber deine Komfortzone verlassen.

Ich habe außerdem das Gefühl, dass viele User nicht das Maximum aus Duolingo herausholen. Um ein besseres Lernergebnis zu haben, solltest du unbedingt die folgenden Tipps beachten:

Wie holst du das beste aus Duolingo heraus?

  • Versuche jeden Tag mindestens eine Lektion zu machen
  • Verwende die Desktop-Version der App. Diese bietet viel mehr Möglichkeiten und nervt vor allem nicht mit Werbung. Außerdem verlierst du hier keine Lebenspunkte, wenn du eine falsche Antwort gibst. Dadurch wirst du nicht aufgehalten, wenn du in einer Lektion einmal mehrmals falsch antwortest (In der App kannst du nur 5x falsch antworten)
  • Lies dir immer die Tipps vor einer Lektion durch. Das hilft enorm beim Verständnis der Grammatik (ich habe das zugegebenermaßen nur selten gemacht)
  • Gehe auch die Duolingo-Stories durch, damit du dein Hörverständnis verbesserst
  • Bevor du in einer Lektion zur nächsten Aufgabe klickst, sprich die Sätze laut nach. Dadurch bleiben sie besser im Gedächtnis hängen und du trainierst gleichzeitig die Aussprache.

Ein weiterer Tipp, den ich selbst nicht ausgeführt habe:

  • Bevor du den ersten Checkpoint erreichst, versuche bei allen Lektionen auch alle Levels (meistens sind das 5) zu erreichen. Dadurch hast du ein viel tieferes Verständnis der Sprache, bevor du zu den schwierigeren Lektionen kommst. Später musst du nicht mehr ganz so gründlich vorgehen, aber es wird trotzdem empfohlen, bei denjenigen Lektionen, die dir Schwierigkeiten bereiten, immer auch mehrere Levels zu absolvieren, damit du so gezielt deine Schwächen ausmerzt. 

Wo könnte sich Duolingo verbessern?

Duolingo beweist: Es ist nicht immer nötig, das bestmögliche Produkt anzubieten. Vielmehr ist es oft ausreichend, ein Produkt zu haben, das zumindest von den Usern benutzt wird, einfach weil die Benutzung Spaß macht. Was nützt mir die – nach den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaft optimierte –  Sprachsoftware, wenn ich diese nie verwende? Duolingo bietet sicher nicht die besten Sprach-Lektionen am Markt an, aber es macht Spaß, die Übungen zu absolvieren und mit anderen Usern um XP zu kämpfen. 

Duolingo ist eine App, die sehr gut darin ist, dich dazu zu motivieren, Tag für Tag etwas mehr zu tun als du normalerweise tun würdest.

Meine Vision für Duolingo:

Duolingo kratzt nur an der Oberfläche der Dinge, die eigentlich möglich wären. Ich glaube, den Entwicklern ist nicht wirklich bewusst, auf was für einer Goldmine sie mit der App und ihrer gigantischen Nutzerbasis (+300 Millionen User) eigentlich sitzen. Sie sehen sich selbst bloß als Anbieter von lustigen Lektionen, die Leute dazu motivieren, dranzubleiben, um die Basics einer Sprache zu lernen. Gleichzeitig stimmen sie wohl mit der Behauptung überein, dass man auch auf andere Ressourcen zurückgreifen müsste, um wirklich tief in eine Fremdsprache einzutauchen.

Dabei könnte Duolingo in Wahrheit eine all-inklusive-Plattform sein, die jeden Aspekt abdeckt, den du und andere Personen beim Sprachenlernen benötigen.

So könnte Duolingo leicht online Sprachlektionen mit Lehrkräften aus der ganzen Welt anbieten, genauso oder sogar noch besser als iTalki. Auch könnten sie einfach noch einen Vokabeltrainer einbauen, der dir durch das Prinzip der Spaced Repetition jeden Tag die passenden Vokabel vorschlägt, damit du sie besser im Kopf behältst. So etwas gab es schon mit der Begleit-App “Tinycards”, doch diese wurde im September 2020 eingestellt. Angeblich arbeitet Duolingo an einer neuen Spaced Repetition-Funktion. Ich lass’ mich überraschen, vielleicht entwickelt sich die App ja doch in die richtige Richtung.

Auch sollte Duolingo die User stärker dazu motivieren, die Tipps vor einer Lektion durchzulesen. Ich profitierte eigentlich immer davon, mir diese Hilfen durchzulesen. Leider habe ich das aus Faulheit nur sehr selten gemacht. Hätte ich dafür jedoch wertvolle XP bekommen, wäre das wohl Teil meiner Duolingo-Routine geworden. Denn im Kampf um den Aufstieg in die nächste Liga, zählt jedes noch so kleine XP-Pünktchen.

Fazit:

Duolingo macht Spaß und ich werde die App weiterhin verwenden. Sie deckt jedoch nur einen kleinen Teil des Bereichs ab, den ich zum Sprachenlernen benötige. So steigerst du durch Duolingo das passive Verständnis einer Sprache, du lernst jedoch kaum, aktiv die Sprache anzuwenden. Denn in einer Sprache auch als Sprecher wirklich gut zu werden, geht nach meiner Erfahrung nur, indem man regelmäßig mit Muttersprachlern spricht.

Deshalb werde ich in Zukunft weniger stark auf den Streak achten und wieder öfters versuchen, mit Lehrkräften über iTalkie zu plaudern (Vielleicht wird das auch eine 30-Tage-Challenge in diesem Jahr. Lasst euch überraschen!) 

Vokabeln werde ich weiterhin über die Spaced-Repetition-App Anki wiederholen. Dank des cleveren Algorithmus behalte ich so 90-95% der Vokabeln langfristig im Kopf.

Was sind deine Gedanken zum Sprachenlernen und der Duolingo-App? Bist du auch ein Duolingo-Poweruser? Ich freue mich, auch deine Meinung zu hören!

1 Kommentar zu „Duolingo im Test – Meine Erfahrung und Bewertung nach 100 Tagen Duolingo“

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