32 Dinge, die du tun kannst, um im Lockdown produktiv und gesund zu bleiben

2020 haben wir uns alle anders vorgestellt: Heute ist der 23. November. Hier in Wien befinden wir uns schon in der dritten Woche des zweiten Lockdown. Inzwischen wurden die Beschränkungen sogar noch einmal verschärft. Und ein Ende dieses Zustands ist aufgrund der hohen Infektionszahlen nicht absehbar.

Überschnitt sich der erste Lockdown noch mit dem Frühlingsbeginn, wodurch es viele Möglichkeiten gab, die Zeit im Freien zu genießen, fällt der jetzige Lockdown in den düsteren Spätherbst.

Mit dem Ergebnis, dass sich viele Menschen nun noch mehr eingesperrt fühlen als im März. Denn Spazierengehen und Sport im Freien sind zwar erlaubt, aber bei Nebel und Regen einfach keine attraktiven Optionen.

Schon beim ersten Lockdown wurde das Internet mit Memes überflutet, die sich über die Auswirkungen des Lockdown auf das Körpervolumen lustig machten. 

Diesmal wird es wohl nicht anders sein: Frustessen, Alkohol und Binge-Watching von Netflix-Serien werden in den nächsten Wochen zur neuen Normalität gehören.

Dabei ist der Lockdown auch eine persönliche Chance. Das soll jedoch den wirtschaftlichen Schaden der Covid-19-Situation nicht kleinreden: Meine Umsatzeinbußen für 2020 betragen circa 35.000 Euro.

Dennoch ist es umso wichtiger, aus dieser Situation das Beste zu machen. Auch wenn dieses Jahr eine wirtschaftliche Katastrophe ist, muss es nicht zwangsläufig in einer persönlichen Katastrophe enden.

Auf die Wirtschaftslage können wir keinen Einfluss nehmen. Wir können jedoch beeinflussen, wie wir mit einer schwierigen Situation umgehen und welche Schritte wir unternehmen, um als Menschen gestärkt aus der Krise herauszutreten.

Ich habe deshalb die folgende Liste erstellt, um dich zu inspirieren, die nächsten Wochen gesünder sowie produktiver zu verbringen. Mach das Beste aus dieser schwierigen Situation und beginne 2021 als die beste Version deiner selbst!

32 Dinge, die du tun kannst, um im Lockdown produktiv und gesund zu bleiben

1. Gewöhne dir das Drücken der Snooze-Taste ab

Kein Witz: Die Schlummer-Taste ist eine gefährliche Erfindung. Nach dem Drücken der Taste fallen wir in eine neue Tiefschlafphase zurück. Verzögern wir das Aufwachen mehrmals durch einen zielgerichteten Druck auf die Snooze-Taste, führt das bloß dazu, dass wir viel länger brauchen, um die Benommenheit nach dem Aufwachen abzulegen.

Es ist jedoch keine schlechte Idee, die Aufwachphase über einen längeren Zeitraum zu strecken. Du solltest bloß vermeiden, dabei wieder in den Tiefschlaf zurückzufallen.

Anstatt das Aufwachen durch die Snooze-Taste herauszuzögern, ist es besser sich durch Musik wecken zu lassen, deren Lautstärke langsam zunimmt wird, oder auf einen Lichtwecker zu setzen, der den Sonnenaufgang simuliert, und dich so sanft aus dem Schlaf erweckt.

Ich habe in meinem Schlafzimmer smarte LED-Leuchten installiert, die der Reihe nach am Morgen zum Leuchten beginnen und mich so aus der Tiefschlafphase bringen, bevor der Wecker um 7 Uhr läutet.

2. Mache dein Bett sofort nach dem Aufstehen

Wenn man daheim arbeitet, ist die Versuchung groß, nach dem Aufstehen wieder ins Bett zu schlüpfen. Verhindere diese Angewohnheit, indem du sofort dein Bett machst.

Das ist übrigens auch einer der Tipps, die Admiral William H. McRaven der Abschlussklasse der University of Texas in Austin in seiner legendären Rede mitgab: Durch das Erfüllen dieser kleinen Aufgabe, beginnst du den Tag gleich mit einer erfolgreich absolvierten Tätigkeit.

Dadurch wird ein Momentum freigesetzt, das dir laut McRaven das Selbstvertrauen gibt, auch größere und kompliziertere Aufgaben anzugehen

3. Beginne den Tag mit Yoga

Ursprünglich startete ich diese Routine, um mich von einer Trainingsverletzung zu erholen.

Inzwischen zählt Yoga zu den wichtigsten Dingen, die ich jeden Morgen mache: Die Übungen strecken die Muskeln & wärmen meinen Körper auf und entspannen meine Seele, sodass ich entspannt in den Tag starten kann.

Für Einstiger empfehle ich diese 5-minütige Yoga-Routine von Mady Morison:

4. Setze dir ein tägliches Ziel

Nur wer sich Ziele setzt, kann Dinge erreichen und als Persönlichkeit wachsen. Überlege dir jeden Morgen zumindest eine Sache, die du im Laufe des Tages unbedingt erreichen willst. Das kann ein Business-Ziel sein, oder eine ganz persönliche Sache. Einfach etwas, was dir in deiner persönlichen Situation wichtig ist.

5. Gewöhne dir Routinen an

Routinen erleichtern das Leben. Denn sobald eine Handlung erst einmal Gewohnheit geworden ist, benötigen wir kaum noch Willenskraft, um sie jeden Tag auszuführen. Denke zum Beispiel an Zähne putzen oder Duschen am Morgen.

Welche Handlung, die du jeden Tag machen könntest, würden dich in deinem Leben weiterbringen? Mache dir darüber Gedanken. Inspirationen für Routinen bekommst du in meinem Blogbeitrag über 30-Tage-Challenges: https://philipp-stelzel.com/30-tage-challenge/

6. Richte einen fixen Arbeitsplatz in deiner Wohnung ein

Wer das erste Mal im Homeoffice arbeitet, findet es oft schwierig, zwischen privat und beruflich zu trennen. Definiere deshalb einen Ort, idealerweise einen Schreibtisch, den du nur dann aufsuchst, wenn du etwas Berufliches erledigen musst. Umgekehrt solltest du keine beruflichen Sachen an deinen privaten Wohlfühlorten (Bett, Sofa, Küche) bearbeiten.

7. Setze dir fixe Arbeitszeiten

Außerdem ist es hilfreich, sich fixe Arbeitszeiten in den Kalender zu schreiben.

Zwar bist du im Homeoffice oft flexibler, was die Arbeitszeiten angeht, dadurch leidet die Trennung zwischen privaten Dingen und deiner Arbeit.

Versuche nur  während deiner Arbeitsblöcke an deinem Schreibtisch zu sitzen. So gewöhnst du dich daran, diese Zeit produktiv zu nutzen,  kannst nach der Arbeit aber auch besser abschalten.

8. Ziehe deine schönste Kleidung an

Wer Jogginghose während des Zoom-Meetings trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Kleider machen Leute: Homeoffice sollte nicht als Ausrede dienen, verlottert herumzurennen. So vermeidest du auch Videokonferenz-Fails wie in diesem Video:

9. Lerne eine Sprache

Wie oft hast du dir schon vorgenommen, endlich Spanisch, Russisch, Chinesisch oder eine der vielen anderen Fremdsprachen zu lernen? Meistens scheiterte dieses Vorhaben an der (angeblich) fehlenden Zeit.

Im Lockdown gilt diese Ausrede nun nicht mehr: Beginne mit kleinen Schritten, lade dir zum Beispiel die kostenlose App Duolingo hinunter und starte den Tag mit einer Einheit in der Sprache deiner Wahl.

Wenn du etwas fortgeschrittener bist, buche regelmäßig Videolektion mit Sprachlehrern über Italki.

Eine Fremdsprache zu lernen, ist immer ein großes Projekt. Es geht weniger darum, in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel zu lernen, sondern eher darum, Lernroutinen aufzubauen, die du langfristig ohne Burnout durchhalten kannst.

Wenn du wissen willst, wie du eine Sprache wirklich effizient lernen kannst, empfehle ich dir übrigens das Buch “Fluent Forever: How to Learn Any Language Fast and Never Forget It” von Gabriel Wyner. Hier erfährst du, welche Schritte du setzen musst, um langfristig und nachhaltig einer Fremdsprache fließend sprechen zu können.

10. Trainiere, so oft es geht!

Die Fitnessstudios sind im Lockdown zwar geschlossen, das darf aber keine Ausrede dafür sein, auf der faulen Haut herumzulungern.

Im Internet findest du eine unendliche Anzahl an Workouts, die du zu Hause durchführen kannst. Such dir auf YouTube einfach ein passendes Video heraus, das zu deinem Fitnesslevel passt. Für Anfänger empfehle ich wiederum die großartige Mady Morrison:

11. Putze deine Wohnung

Deine Wohnung verschmutzt leider schneller, wenn du 24/7 daheim verbringst. Ich persönlich kann in einer schmutzigen Umgebung nicht produktiv arbeiten. Doch oft reichen schon kleine Handgriffe, um die Wohnung in einen viel besseren Zustand zu bringen.

Kümmere dich zumindest einmal am Tag um die Basics:

  • Räume Geschirr weg
  • Wische Oberflächen ab
  • Sauge Staub weg
  • Halte Klo und Badezimmer sauber

Diese Putzroutine dauert insgesamt meistens nicht mehr als 5 bis 10 Minuten und zahlt sich definitiv aus!

12. Lungere nicht daheim herum, gehe laufen

Laufen macht glücklich. Das liegt auch am sogenannten Runner’s High. Das ist der Zustand, in dem der Körper Serotonin ausschüttet, um die Strapazen des Trainings zu übertünchen. So gesehen sind viele Läufer heimliche Drogenjunkies. 😉

Früher bin ich öfters Marathons gelaufen. Dadurch gewöhnte ich es mir leider ab, einfach so zum Spaß spontan zu laufen.

Inzwischen ist Laufen wieder ein fixer Bestandteil meiner Morgenroutine. Selbst wenn ich nur wenig Zeit habe, umrunde ich zumindest einmal am Tag meinen Block: Das ist zwar nur eine kurze Strecke, aktiviert aber einen Kreislauf, aktiviert all meine Sinne und schießt eine Dosis Serotonin in mein Gehirn, wodurch ich viel besser in den Tag starten kann.

13. Versuche 10.000 Schritte am Tag zu gehen

Manche Leute meinen, dass Sitzen das neue Rauchen wird. Denn der Mensch ist als Steppenaffe geboren, der täglich mehrere Kilometer zu Fuß geht und den Tag im Freien verbringt. Doch der Lebenswandel des modernen Menschen unterscheidet sich drastisch vom Leben unserer Vorfahren. Kurz gesagt: Wir sitzen zu viel und der Lockdown lenkt diese Entwicklung sicher nicht in die richtige Richtung.

Ich persönlich bin davon weniger betroffen, weil ich schon seit meiner Kindheit ein begeisterter Flanierer bin. Beim Spazierengehen kommen mir die besten Gedanken und es ist eine Sache, die sehr stressreduzierend wirkt. Probiere es einfach mal aus!

Wie lange solltest du spazieren gehen?

10.000 Schritte sind ein guter Richtwert: Weil es eine Länge ist, die dich aus deiner Komfortzone bringt, ohne dich zu überfordern.

Noch zwei Dinge, die du tun kannst, um dich mehr zu bewegen:

a.) Stehe bei jedem Telefonat auf und verbringe es in der Wohnung gehend.

b.) Falls du Gehen als zu langweilig oder unproduktiv empfindest: Höre dir dabei ein Audiobuch oder einen Podcast an. So kannst du etwas Neues lernen und machst gleichzeitig etwas für deinen Körper.

14. Absolviere einen Online-Kurs

Die Welt verändert sich täglich, umso wichtiger ist es, am aktuellen Stand der Dinge zu bleiben. Lebenslanges Lernen sollte heute eine Selbstverständlichkeit sein. Versuche dein bisheriges Wissen zu vertiefen, oder “nerde” dich in neue Fachgebiete ein. Onlinekurse gibt es reichlich, in hoher Qualität und zum fairen Preis.

Stöbere am besten auf Plattformen wie Udemy oder Skillshare herum, wo insbesondere zu technischen Themen viele Kurse angeboten werden. Wenn du SEO lernen willst, empfehle ich beispielsweise meinen Bestseller-KursSEO-Texte lernen”.

Auch der Anbieter Masterclass bietet einige hervorragende Klassen mit Koryphäen wie Hans Zimmer, Samuel L. Jackson oder Gordon Ramsey an. Wie du an der Auswahl der Prominenten Lektoren erkennen kannst, geht es hier eher um künstlerische oder kulinarische Themen.

15. Schreibe einen Blog

Tagebuchschreiben (heutzutage of Journaling genannt) ist ein großartiger Weg, um seine Gedanken zu ordnen. Ich persönlich fand es jedoch  immer schwer, die Motivation für das Schreiben eines Tagebuchs aufrechtzuerhalten, weshalb ich mir stattdessen zum Ziel setzte einmal pro Woche einen Blogbeitrag zu verfassen.

So kann ich meine Gedanken ordnen, aber auch ein Publikum erreichen. Des Weiteren zwingt mich das Bloggen dazu, dranzubleiben, weil ich nun Leser habe, die regelmäßig neue Beiträge von mir erwarten.

16. Nimm einen Podcast auf

Wenn es dir leichter fällt, deine Gedanken ins Mikrofon zu sprechen, vergiss das Blogschreiben und nimm stattdessen einen Podcast auf. Denn warum solltest du dich mit einer Sache quälen, die dir nicht leicht fällt?

Podcasts gewinnen immer mehr an Beliebtheit und sind der einfachste Weg, um online Content zu erstellen.

Alles, was du zum Durchstarten als Podcaster benötigst, ist ein gutes Mikrofon (wie das Blue Yeti) und die kostenlose App Audacity zum Schneiden der Tonspur.

Das Hosting des Podcasts ist bei den meisten Anbietern kostenpflichtig, es gibt aber auch kostenlose Hoster wie Buzzsprout. Für den Anfang reicht dessen Angebot aus, wer aber wirklich durchstarten will, sollte langfristig etwas Geld in die Hand nehmen und einen kostenpflichtigen Hoster mit mehr Möglichkeiten wählen.

17. Fange an ein Buch zu schreiben

Vielleicht hast du diese eine Idee, die du schon immer gerne in Buchform gießen würdest. Du bist jedoch noch nie so weit gekommen, weil es in deinem Alltag immer Ablenkungen gab. Falls das bei dir der Fall war… Gratuliere! Der Lockdown gibt dir genügend Zeit, um deine Ideen in ein Buch zu verwandeln.

Unter Autoren ist es beliebt, sich an einsame Orte zurückzuziehen, um ihre Bücher zu schreiben: J.R. Rowling zog sich beispielsweise in ein Hotelzimmer zurück, um das Finale von Harry Potter fertigzuschreiben.

Dank des Lockdowns fehlen uns Dinge, die uns im Alltag ablenken würden. So sind wir auch daheim ungestört, sofern wir keine Kinder oder Lebenspartner haben.

Nutze diese Stille, setze dich hin und versuche deine Gedanken auf Papier zu bringen.

Nimm dir vor 1000 Wörter am Tag zu schreiben. So hast du nach einem Monat ein Buch mit 30.000 Wörtern geschrieben.

18. Lerne zu kochen

Zugesperrte Restaurants und lauwarmes Essen vom Lieferdienst sind ein deutlicher Einschnitt in die Lebensqualität. Jetzt sind diejenigen Leute im Vorteil, die kochen können.

Falls du bisher über die Zubereitung geschmackloser Omelettes nicht hinweggekommen bist, empfehle ich dir den Lockdown für eine Kochchallenge zu nutzen. Versuche doch einfach, jeden Tag ein neues Gericht zuzubereiten. Auf YoutTube gibt es viele wunderbare Kochtutorials, die dich sicher inspirieren werden!

19. Miste deine Wohnung aus

Wie viele Dinge in deiner Wohnung hast du seit einem Jahr (oder länger) nicht mehr angerührt? Geh doch deine Sache durch und stelle dir bei jedem Kleinkram  diese Frage.

Es wird dich überraschen, wie viel Besitz du hast, den du praktisch nicht verwendest. Alte Kleidung, Bücher, Zeitschriften und allerlei Kleinkram. Wenn du diese Dinge mal loswirst, darfst du dich über viel neuen Platz in deiner Wohnung freuen! Mach bitte nicht den Fehler, ihn gleich wieder mit neuen Tand zu befüllen!

20. Lerne ein Instrument zu spielen

Jetzt ist die Zeit gekommen, um sich endlich die Sachen anzugehen, die du schon zu lange vor dir hergeschoben hast. Warum also nicht ein Musikinstrument lernen? Falls du bisher Musikbanause warst, empfehle ich dir, mit einer Ukulele anzufangen, da diese sehr leicht zu spielen ist. Aber egal ob Ukulele, Gitarre, Geige oder Klavier: Wichtig ist, dass dir das Spielen des Instruments langfristig Spaß macht.

21. Telefoniere täglich mit Freunden

Möglicherweise macht dich der Lockdown einsam? Jetzt ist die beste Zeit auf Menschen zuzugehen. Mache es dir zur Gewohnheit, öfters deine Freunde zu kontaktieren. Auch sie werden dir für den sozialen Kontakt dankbar sein!

22. Lerne zu programmieren

Programmieren wird als Skill immer wichtiger wird. Du musst kein Meisterprogrammierer werden, aber zumindest das Verstehen der Basics ist wichtig, um in der heutigen Welt mitreden zu können. Dazu gibt es im Internet viele kostenlose und kostenpflichtige Angebote auf Codeacademy, Udemy oder Skillshare.

23. Lerne zu malen

Lass deiner Kreativität freien Lauf und belege einer der vielen Online-Malkurse. Gerne kannst du auf YouTube auch die legendären Tutorials von Bob Ross anschauen. Bobs Motto? Jeder kann malen!

24. Organisiere deinen Computer

Ein Computer ist wie eine Wohnung. Wird er nicht regelmäßig aufgeräumt, verlierst du schnell die Übersicht, wo du Sachen abgelegt hast.

Deswegen solltest du ihn (wie deine Wohnung) öfters entmisten: Brauchst du wirklich jede Software? Kannst du bestimmte Bilder und Dokumente löschen, oder auf eine externe Festplatte übertragen?

Oder vielleicht hilft es schon, eine übersichtlichere Ordner-Struktur aufzubauen.

25. Führe Social-Media-Fasten durch

Ich sehe Social-Media nicht nur negativ, aber leider machen die sozialen Netzwerke süchtig. Wenn wir nun während des Lockdowns alleine zu Hause herumsitzen, laufen wir Gefahr uns auf Instagram, TikTok, YouTube und den vielen anderen Plattformen zu verlaufen. Anstatt produktiv zu sein, verschwenden wir unsere Zeit und verschenken unsere Daten an irgendwelche Datenkraken aus dem Silicon Valley oder China.

Sich für einige Tagen oder Wochen von diesen Plattformen zurückzuziehen, kann sehr erholsam sein, Stress reduzieren und für mehr Klarheit im Kopf sorgen.

Versuche es doch einfach mal!

Alternativ schlage ich vor, dass du dir fixe Sozial-Media-Zeiten in den Kalender schreibst, sodass du nicht zu viel Zeit auf Social-Media verschwendest.

26. Lies täglich für 30 Minuten ein Buch

Anstatt Zeit auf Social-Media zu verbringen, nimm besser ein Buch in die Hand. Oder mache es dir zumindest zur Gewohnheit, erst dann Facebook, Instagram, YouTube usw. anzuschauen, wenn du für eine bestimmte Zeit in einem Buch gelesen hast. Wenn du das 30 Tage lang machst, wirst du quasi automatisch zum Bücherwurm.

27. Höre dir Audiobücher an

Für manche Leute ist das Lesen eines Buches einfach mit zu viel Aufwand verbunden. Insbesondere am Ende eines Arbeitstages können Sie sich nicht mehr zum Lesen durchringen. Hier können Audiobücher eine Abhilfe schaffen. Diese haben auch den Vorteil, dass du sie dir während der verschiedensten Aktivitäten, beispielsweise während des Sports, Spazierengehens, Kochens, Essens usw. anhören kannst.

So nützt du deine Zeit effektiver.

Ein Nachteil von Audiobooks ist meiner Meinung nach, dass du weniger Informationen aufnimmst: Da man nur sehr selten wirklich konzentriert zuhört, sondern meistens noch andere Tätigkeiten macht, konzentriert man sich weniger auf den Inhalt als beim Lesen eines Buchs.

28. Spare Geld

Die Geschäfte sind geschlossen und anstatt Amazon zu subventionieren, versuche doch einfach mal für ein paar Wochen nur mit dem Nötigsten auszukommen. Schon beim ersten Lockdown war ich überrascht, wie gering meine Lebenskosten sind, wenn ich nicht shoppen, oder das Restaurant gehen kann. Und sein wir uns ehrlich: Die meisten Dinge, die wir uns zulegen, brauchen wir nicht wirklich.

29. Schlafe jede Nacht mehr als 7 Stunden

Die meisten Menschen müssten zwischen 7 und 8 Stunden schlafen, um sich morgens wirklich ausgeschlafen zu fühlen. Es erübrigt sich zu sagen, dass nur die Wenigsten, wirklich auf diese Zeitspanne kommen. Für so manche Menschen sind 6 Stunden Schlaf das Maximum, was sie aus der Nacht herausholen können.

Das liegt nicht nur am späten Einschlafen und frühem Aufwachen, sondern oft auch an der Schlafqualität. Ist dein Schlafzimmer zu hell? Dein Bettpartner zu laut?

Versuche mit Schlafmaske und Ohrenschutz zu schlafen. Senke außerdem die Temperatur im Schlafzimmer ab und halte dich in der Stunde vor dem Einschlafen, vor allen elektronischen Geräten fern.

30. Arbeite mit der Pomodoro Technik

Die Pomodoro Technik wurde in den 30er Jahren von Francesco Cirillo  entwickelt. Crillo teilte seine Arbeit in 25-minütige Blöcke auf. Die Zeit stoppte er dabei mit seiner Küchenuhr, daher der Name Pomodoro.

Die Technik besteht aus fünf Schritten:

  1. die Aufgabe schriftlich formulieren
  2. den Kurzzeitwecker auf 25 Minuten stellen
  3. die Aufgabe bearbeiten, bis der Wecker klingelt; mit einem X markieren
  4. kurze Pause machen (5 Minuten)
  5. nach jeweils vier Pomodori eine längere Pause machen (15–20 Minuten)

Anstatt also einfach einen langen Arbeitsblock ohne Pause zu machen, wird die Arbeit in mehrere kleine Abschnitte unterteilt. Das fördert die geistige Beweglichkeit und sorgt dafür, dass du nicht so schnell ermüdest.

31. Mache dir Pläne für die Zukunft

Was wäre das Leben ohne Pläne? Im Tipp 4 riet ich dir schon, ein tägliches Ziel zu setzen.

Diesen Tipp könntest du noch ausbauen: Setze dir Ziele für die Zeit nach Corona und setze sie danach auch wirklich um!

32. Netflix und Chill

All diese Tipps sollen dich aber nicht davor abhalten, dein Leben zu genießen. Harte Arbeit solltest du auch belohnen. Gönn dir also immer wieder Dinge, die dir helfen, abzuschalten. Bleibe produktiv, aber genieße auch deine Zeit! Belohne dich für deine Disziplin und harte Arbeit.

Welche Dinge tust du, um im Lockdown produktiv und gesund zu bleiben? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Bis zum nächsten Mal,

Dein Philipp

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