Willenskraft und der Sprung ins kalte Wasser

Etwas Neues zu tun, ist wie ein Sprung ins kalte Wasser. Vor dem Sprung bist du voller Sorge. Du denkst daran, wie unangenehm das Wasser in die Haut stechen und wie sehr dir die Kälte dir den Atem rauben wird. Du zweifelst an dir.

Doch sobald du den Sprung gemacht hast, gibt es kein Zurück mehr.

Und wenn du schließlich im Wasser gelandet bist, realisierst du nach einer Schrecksekunde, dass sich das neue Element gar nicht so unangenehm anfühlt.

Wie viel mehr Willenskraft benötigst du hingegen, wenn du langsam, Schritt-für-Schritt, ins Wasser steigst. Du wirst von der Kälte gelähmt, die langsam die Glieder hinaufzieht, sodass dein Gehirn in Panik gerät und “Stopp” schreit!

Deshalb wagst du den finalen Schritt ins Wasser nicht. Vermutlich gibst du schon auf, bevor dir das Wasser überhaupt bis zur Hüfte steht.

Du beschließt, dass diese Sache nichts für dich ist, dass du einfach kein Kaltwasser-Mensch bist, dass du für diese Sache offensichtlich kein Talent hast.

Aber all diese Sachen spielen sich nur in deinem Kopf ab. Dein Körper kann so viel mehr, als du es ihm zutraust. Das verstehst du aber nur, wenn du hin und wieder einfach mal ins kalte Wasser springst.

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