Willenskraft und der Sprung ins kalte Wasser

Etwas Neues zu tun, ist wie ein Sprung ins kalte Wasser. Vor dem Sprung bist du voller Sorge. Du denkst daran, wie unangenehm das Wasser in die Haut stechen und wie sehr dir die Kälte  den Atem rauben wird.

Du zweifelst an dir…

Doch sobald du den Sprung gemacht hast, gibt es kein Zurück mehr.

Und wenn du schließlich im Wasser gelandet bist, realisierst du nach einer Schrecksekunde, dass sich das neue Element gar nicht so unangenehm anfühlt.

Wie viel mehr Willenskraft hättest du benötigt, wenn du langsam, Schritt-für-Schritt, ins Wasser gestiegen wärst. Die Kälte hätte dich gelähmt, wäre langsam deine Glieder hinaufgezogen und dein Gehirn hätte in Panik laut “Stopp” geschrien!

Deshalb hättest du den finalen Schritt ins Wasser nicht gewagt. Vermutlich hättest du schon aufgegeben, bevor dir das Wasser überhaupt bis zur Hüfte gestanden wäre.

Du hättest beschlossen, dass diese Sache offensichtlich nichts für dich sei und du einfach kein Kaltwasser-Mensch bis.

“Ich habe für diese Sache offensichtlich kein Talent…”

Aber all diese Sachen hätten sich nur in deinem Kopf abgespielte. Dein Körper kann so viel mehr, als du es ihm zutraust. Das verstehst du aber nur, wenn du hin und wieder einfach mal ins kalte Wasser springst.

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